Albanien-Korfu-Reise Nina
Zwischen Abenteuer und Entspannung

Albanische Riviera und venezianisches Korfu in 8 Tagen

Albanien hatte ich lange nicht wirklich auf dem Schirm – bis ich plötzlich an der Küste stand. Das unwirklich türkisfarbene Wasser direkt vor mir. Nur eine kurze Fährfahrt später: Korfu, grün, lebendig und voller mediterraner Leichtigkeit. In diesem Reisebericht über die Albanische Riviera und Korfu nehme ich Sie mit auf meine Reise. Kleine Abenteuer, ruhige Momenten und Orten, die ich mir so nie erträumt hätte.

Unsere reise beginnt in albanien

Saranda – Ankunft an der albanischen Riviera

Unsere 8-tägige Südalbanien- und Korfu-Reise startet in Korfu, wo wir landen und direkt mit der Fähre nach Saranda übersetzen. Schon vom Wasser aus merken wir: Hier tut sich was. Moderne Gebäude reihen sich unter strahlendem Sonnenschein hinter türkisfarbenem Wasser aneinander. Als südlichste Küstenstadt Albaniens empfängt uns Saranda mit einer Energie, die man sofort spürt. Was früher ein kleines Fischerdorf war, ist heute ein lebendiges Urlaubsziel an der albanischen Riviera.

Angekommen heißt es für uns erst einmal: Strandtasche packen, Sonnenbrille auf! Der erste Nachmittag gehört ganz dem Pool und dem Stadtstrand direkt vor unserer Tür. Wir genießen einfach den Moment und lassen die Reise beginnen.

Abends ziehen wir los, um die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Lichter spiegeln sich im Meer, der Duft mediterraner Küche liegt in der Luft. Die Promenade ist der perfekte Ort, um den Tag entspannt mit einem Drink ausklingen zu lassen.

Lukova Beach – Albaniens unentdecktes Riviera-Geheimnis

Am nächsten Tag geht es für uns mit dem Mietwagen auf Empfehlung einer Einheimischen an den Lukova Beach. Der idyllische Strand empfängt uns mit glasklarem Wasser und einer wohltuenden Ruhe. Es wirkt fast so, als hätten wir einen noch unentdeckten Rückzugsort an der albanischen Riviera gefunden. Der feine Mix aus Sand und Kies verleiht ihm seinen ganz eigenen Charakter. Im Hintergrund sorgen grüne Hügel und charmante Strohschirme für eine ursprünglich-mediterrane Kulisse.

Entlang des Wassers laden kleine, stilvolle Beachbars und Restaurants dazu ein, den Tag ganz langsam ausklingen zu lassen. Wir genießen ein Abendessen bei Sonnenuntergang, begleitet vom sanften Rauschen des Meeres.

Kajak auf der Bistrica & das Blue Eye – Albaniens magische Karstquelle

Nach zwei Tagen Entspannung ruft das Abenteuer: Wir nehmen an einer geführten Tour teil. Ziel ist eines der faszinierendsten Naturphänomene Albaniens – das Blue Eye. Die geheimnisvolle Karstquelle im Landesinneren leuchtet in einem intensiven Blau – man kann es gar nicht glauben, bis man selbst davorsteht.

Bevor uns das Wasser in seinen Bann zieht, halten wir an der Burg Lekuresi. Hoch über Saranda eröffnet sich ein weiter Blick über Küste und Meer. Fernab vom Trubel – eine perfekte Einstimmung auf den Tag.

Dann beginnt das eigentliche Herzstück: die Kajak-Tour auf der Bistrica, dem Fluss, der direkt aus dem Blue Eye entspringt. Schon der Weg dorthin fühlt sich an wie ein Eintauchen in eine andere Welt. Das Wasser schimmert in intensivem Türkis und ist so glasklar, dass es einem fast unwirklich vorkommt. Mit jedem Paddelschlag gleiten wir tiefer in ein dichtes Grün, umgeben von einer beeindruckenden Pflanzenvielfalt – still, kühl, atemberaubend. Einen Badestopp im klaren Fluss lassen wir uns nicht entgehen. Danach ziehen wir die Kajaks an Land und gehen die letzten Meter zur geschützten Quelle zu Fuß.

Und dann steht man davor. Das Blue Eye. Und versteht sofort, warum es seinen Namen trägt.

Butrint-See & Ksamil Beach – Zwischen Stille und Karibikgefühl in Albanien

Der Tag beginnt ruhig – und das ist genau richtig so. Der Butrint-See erstreckt sich still und weitläufig zwischen unberührter Natur, fast so, als wäre die Zeit hier stehen geblieben. Wir genießen Frisches aus dem See und lassen die Stille auf uns wirken. Denn bald nimmt der Tag eine ganz andere Energie an.

Denn Ksamil Beach ist das genaue Gegenteil – und das auf die schönste Art. Feiner, heller Sand, Beachbars und Musik, die man mehr fühlt als hört. Dazu dieses leuchtende Türkis, das man aus Albanien nicht mehr vergisst. Vorgelagerte Inseln wirken wie hingetupft, kleine Boote wiegen sich sanft in den Wellen. Ein Bild wie aus dem Reisemagazin – und doch sitzt man mittendrin.

Als die Sonne langsam tiefer sinkt, zieht es uns in eines der vielen Restaurant am Wasser. Beim Blick aufs Meer wird uns plötzlich bewusst: Das ist unser letzter Abend in Albanien auf dieser Reise. Morgen bringt uns die Fähre nach Korfu, wo die Reise noch ein paar Tage weitergeht. Aber jetzt, in diesem Lichtspiel der letzten Sonnenstrahlen, ist das noch weit weg. Man könnte ewig hier sitzen bleiben – und für einen Moment tut man genau das.

Weiterreise: venezianisches Korfu

Mit der Fähre nach Korfu – Ankunft in der venezianischen Altstadt

Der Abschied von Albanien fällt leichter, wenn er so beginnt. Mit einer entspannten Überfahrt, Meereswind im Gesicht und der Vorfreude auf Neues, während Saranda langsam am Horizont verschwindet. Die Fähre nach Korfu ist kein langer Weg – aber ein echter Übergang.

Schon beim Einlaufen in den Hafen spürt man: Diese Insel erzählt eine andere Geschichte als Albanien. Geprägt von Venezianern, Handelswegen und Jahrhunderten europäischer Einflüsse. Die Altstadt empfängt uns mit engen Gassen und mediterranem Flair. Wäsche hängt zwischen ockerfarbenen Fassaden, verblichene Holzläden stehen offen. Aus kleinen Tavernen zieht der Duft von frisch Gebratenem nach draußen.

Wir schlendern ohne festes Ziel – und das ist genau das Richtige. Die Gassen der Altstadt haben dieses angenehme Labyrinth-Gefühl. Wir biegen ab, entdecken einen kleinen Platz, biegen wieder ab und landen irgendwann am Hafen. Die Boote schaukeln im Wasser und das Leben wirkt gleich ein bisschen langsamer. Irgendwann lassen wir uns nieder, essen gut und schauen dem Treiben zu. Korfu ist anders als alles davor – und braucht keine großen Attraktionen, um zu beeindrucken. Es reicht, einfach da zu sein.

Stelari Beach – Korfus wilder, versteckter Traumstrand

Nachdem am Vortag Korfu Stadt im Fokus stand, zieht es uns wieder in die Natur. Unser Ziel ist der Stelari Beach an der Westküste. Rau, naturbelassen und angenehm abgelegen. Der versteckte Sandstrand ist mit dem Mietwagen etwas abenteuerlich zu erreichen. Es geht einen Offroad-Schotterweg entlang, der sich durch dichte Vegetation die Klippen hinunterschlängelt. Aber spätestens unten angekommen weiß man sofort: Es hat sich absolut gelohnt. Weicher Sand, hohe Klippen und das Gefühl, diesen Ort fast für sich zu haben. Eine leichte Brise weht und sorgt dafür, dass die sommerliche Hitze selbst an Land angenehm bleibt.

Am Abend kehren wir zurück ins lebendige Treiben der Stadt. In einer belebten Seitenstraße von Korfu Stadt lassen wir den Tag ausklingen – umgeben von Stimmen, Lachen und dieser besonderen Leichtigkeit.

Barbati Beach – Letzter Strandtag am Fuß des Pantokrator

Bei Sonnenschein und angenehmer Vormittagswärme schlendern wir durch die venezianisch geprägten Gassen von Korfu Stadt. Schließlich landen wir auf einem kleinen Platz – genau der richtige Ort für ein entspanntes Frühstück. Iced-Getränke, ein liebevoll angerichteter Teller und der perfekte Start in einen warmen Sommertag.

Gestärkt geht es nun weiter an den letzten Strandabschnitt dieser Reise, den Barbati Beach. An der Nordostküste Korfus, am Fuße des Pantokrator gelegen, ist er deutlich leichter erreichbar. Exklusive Beach Clubs, entspannte Liegen und bei klarer Sicht das albanische Festland am Horizont sorgen für einen stilvollen Abschluss.

Nach einem entspannten Tag zwischen Meer, Sonne und kulinarischen Highlights treten wir langsam den Rückweg an. Mit vielen Eindrücken im Gepäck – und dem Wissen, dass es morgen nach Hause geht.

Wer nach einem entspannten Strandtag wie am Barbati Beach noch tiefer in die luxuriöse Seite Korfus eintauchen möchte, findet mit dem Ikos Dassia eine besonders stilvolle Option. Das Resort liegt nur wenige Kilometer entfernt und verbindet modernes Design mit der entspannten Atmosphäre der Insel – perfekt für alle, die sich zwischendurch oder zum Abschluss der Reise noch etwas Besonderes gönnen wollen.

Fazit: Albanische Riviera & Korfu – eine Reise, die Entspannung und Abenteuer verbindet

So unterschiedlich die beiden Reiseziele auch sein mögen, beide sorgen für Wow-Momente, die man gerne in Erinnerung behält. Albanien begeistert mit leuchtend türkisem Wasser, ursprünglicher Natur und unvergesslichen Erlebnissen. Korfu mit abwechslungsreichen Stränden und dem unverwechselbaren mediterranen Flair seiner Altstadt. Eine Reise, die zwei Welten vereint – und genau deshalb allen zu empfehlen ist, die sich nicht zwischen ihnen entscheiden wollen.

Lassen Sie sich von unseren Reiseprofis persönlich beraten und verwandeln Sie diese Route in ein maßgeschneidertes Erlebnis – stilvoll geplant, exklusiv umgesetzt und ganz auf Ihre Wünsche abgestimmt.

Wann ist die beste Reisezeit für diese Kombination aus Albanien und Korfu?

Ende Juni hat sich für uns als ideal erwiesen. Auch Mai, Juni, September und Oktober sind sehr gute Reisezeiten. Die Temperaturen sind angenehm, das Meer warm und es ist deutlich ruhiger als in der Hauptsaison. Im Juli und August wird es spürbar voller. Für die beste Balance aus Wetter und Ruhe empfehlen sich späte Frühjahrs- oder frühe Sommermonate.

Was sollte man auf dieser Reise auf keinen Fall verpassen?

Ein absolutes Highlight ist die Kajak-Tour zum Blue Eye. Besonders an warmen Tagen ist die Fahrt auf der Bistrica erfrischend und abwechslungsreich. Das glasklare Wasser lädt immer wieder zum Abkühlen ein. Die Tour ist auch ohne Vorkenntnisse gut machbar und macht richtig Spaß.

Benötigt man in Albanien und Korfu einen Mietwagen?

Ja, vor allem an der albanischen Riviera lohnt sich ein Mietwagen. Viele Strände und Aussichtspunkte sind nur so gut erreichbar. Auch auf Korfu ist ein Auto sinnvoll, wenn man mehr als nur die nähere Umgebung entdecken möchte – besonders abgelegene Strände.

Wie reist man am besten an und zwischen den Zielen?

Am einfachsten ist es, nach Korfu zu fliegen und von dort mit der Fähre nach Saranda überzusetzen. Die Überfahrt dauert etwa 30 bis 70 Minuten und wird mehrmals täglich angeboten. So lassen sich beide Reiseziele unkompliziert kombinieren.



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