Kambodscha Vietnam Teil 2 Titelbild aus 3 Bildern
Vietnam-Kambodscha Reisebericht Teil 2

Von Phnom Penh bis Angkor Wat

Sou Sdey Kambodscha – nach dem entspannten Vietnam erwartet mich nun ein Land voller spiritueller Energie und jahrhundertealter Tempelkultur. Von der Hauptstadt Phnom Penh über das pulsierende Siem Reap bis hin zu den legendären Tempeln von Angkor: Kambodscha zeigt sich von seiner schönsten Seite.

Begleiten Sie mich auf dem zweiten Teil dieser unvergesslichen Südostasien-Reise und lassen Sie sich von der Magie dieses Landes verzaubern!

Border Crossing nach Kambodscha: Willkommen in Phnom Penh

Der Grenzübergang läuft dank der Organisation von Scenic unkompliziert ab und schon bald befinde ich mich in Phnom Penh. Die Hauptstadt empfängt mich mit einer ganz anderen Energie als Vietnam – hier spürt man die königliche Vergangenheit in jeder Ecke.

Erster Stopp: der Königspalast und die Silberpagoda. Diese prächtigen Gebäude erzählen von der langen Geschichte der Khmer-Kultur. Goldene Dächer glänzen in der Sonne, kunstvolle Verzierungen zeigen jahrhundertealte Handwerkskunst. Man fühlt sich wie in einer anderen Zeit.

City Lights und Rum-Genuss

Die Sonne verschwindet hinter der Skyline von Phnom Penh und die Stadt erwacht zum Leben. Mit dem Tuk-Tuk geht es zur Rum-Destillerie Samai. Nachtmärkte erfüllen die Luft mit dem Duft lokaler Delikatessen. Überall blinkt und leuchtet es. Bei Samai angekommen, erfahren wir alles über die Rumherstellung und dürfen uns natürlich auch vom Geschmack überzeugen. Wer noch Lust hat, sollte unbedingt auf eine der Rooftop-Bars: Drinks in bis zu 230 Meter Höhe, während unter einem die Stadt funkelt – schöner kann ein Abend nicht enden.

Phnom Penh by TukTuk

Am nächsten Morgen erkunden wir Phnom Penh per Tuk-Tuk. Abschluss der Tour – der Zentralmarkt: bunte Stoffe, glänzender Schmuck und exotische Gewürze, so weit das Auge reicht. Hier kann man stundenlang schlendern und immer wieder Neues entdecken.

Bevor es auf die Emerald Harmony geht, wartet noch ein besonderer Ausflug: das größte buddhistische Zentrum des Landes. Wir waren zur Zeit des Ahnenfestes dort – deshalb herrschte viel Betrieb. Viele Menschen gehen zur lokalen Pagode und spenden im Namen ihrer Vorfahren an die Mönche und Nonnen. Eine tolle Tradition, die zeigt, wie wichtig Familie hier noch ist.

Die letzten Tage auf dem Mekong

Mittags heißt es Abschied nehmen von der Scenic Spirit und Hallo Emerald Harmony. Jedes Schiff hat seinen eigenen Charme und doch fühlt man sich auf beiden sofort wohl und willkommen.

Der letzte Landgang geht ins Dorf Angkor Ban: Wir erhalten einen Mönchssegen und können Kindern in einer Schule helfen, Englisch zu lernen. Während wir Lehrer spielen, schauen wir in strahlende Gesichter voller Begeisterung fürs Lernen.

Nächster Halt: Siem Reap

Die Fahrt nach Siem Reap unterbrechen wir an der Spean Preah Toeus – der ältesten und zweitlängsten Brücke des Landes. Diese alte Steinbrücke erzählt ihre eigene Geschichte und ist ein perfekter Fotostopp.

Im Shinta Mani Hotel in Siem Reap angekommen, erwartet uns am Abend ein Erlebnis, das auch auf Ihrer Kambodscha-Bucket-List nicht fehlen darf: der Phare Zirkus. Diese talentierten jungen Leute liefern nicht nur eine fantastische Show, sondern man unterstützt mit dem Besuch auch noch einen guten Zweck.

Wenn die Sonne hinter Angkor Thom versinkt

Ein paar Bahnen im Pool und eine Massage im Spa des Shinta Mani sind die perfekte Entspannung vor dem nächsten Abenteuer. Es geht zur Angkor Silk Farm. Zu sehen, wie Seide komplett von Hand hergestellt wird, ist faszinierend. Diese jahrhundertealte Handwerkskunst wird hier noch gelebt und gepflegt. Im angeschlossenen Laden kann man die Arbeit der Menschen zu fairen Preisen unterstützen und gleichzeitig ein besonderes Souvenir mit nach Hause nehmen.

Der Abend beschert uns eine dieser unvergesslichen Goldstunden. Passend zur Gondelbootfahrt um Angkor Thom, mit Champagner und leckeren Häppchen. Langsam senkt sich die Sonne hinter den uralten Tempelmauern und man spürt genau, was die Einheimischen meinen, wenn sie sagen, hier tickt die Uhr ein bisschen anders. Im Kontrast dazu steht der letzte Programmpunkt an diesem Tag. Ein Absacker auf der Pub Street – ein Ort, an dem Reisende aus aller Welt zusammenkommen und ihre Erlebnisse teilen.

Ladys Temple und Landminen

Der Banteay Srei wird nicht umsonst auch „Ladys Temple“ genannt. Aus rosa Sandstein erbaut, mit unfassbar detaillierten Schnitzereien – so filigran, dass man wirklich denken könnte, nur Frauen hätten das schaffen können. Jede Figur, jedes Ornament erzählt eine Geschichte.

Auf dem Weg zum Tempel liegt das private Landmine-Museum von Aki Ra. Schon als Kind gezwungen, Landminen zu legen, widmet er heute sein Leben dem Entschärfen dieser tödlichen Hinterlassenschaften. Seine gesammelten Funde zeigt er in der Ausstellung und die Begegnung mit ihm macht klar: Aus Leid kann Hoffnung werden.

Check-in im legendären Raffles

Die letzten Tage der Reise verbringen wir in einem Hotel, in dem schon Könige und Berühmtheiten logiert haben. Dem Raffles Grand Hotel d’Angkor. Die koloniale Eleganz und der Service sind einfach unübertroffen – man fühlt sich wie in einem anderen Jahrhundert.

Grande Finale: Angkor Wat

Wenn der Wecker um 04:30 Uhr klingelt, überdenkt man kurz seine Lebensentscheidungen. Aber spätestens, wenn man die Sonne über Angkor Wat aufgehen sieht, weiß man, es war jede Minute wert!

Und weil man in Siem Reap einfach nie genug von Tempeln bekommen kann, stehen am letzten Tag Bayon und Ta Prohm auf dem Plan. Schon beim Betreten von Angkor Thom begegnen uns die unzähligen Gesichter am Eingang wie stille Wächter. Zwischen den detailreichen Wandbildern am Bayon versuchen wir, die Geschichten vergangener Zeiten zu entschlüsseln.

Ta Prohm hingegen erzählt seine Geschichte auf ganz andere Weise. Die mächtigen Baumwurzeln, die sich um die Mauern winden, wirken wie die Natur, die sich langsam ihr Reich zurückholt. Für Filmfans ein Muss: Hier wurde „Tomb Raider“ gedreht und man versteht sofort, warum dieser Ort so mystisch wirkt.

Prasat Kravan in ganz neuem Licht

Mit all den Eindrücken der Reise im Gepäck dachte ich: Das kann nichts mehr toppen. Dann wurden wir am letzten Abend abgeholt und über einen sanft beleuchteten Weg zum Prasat Kravan geführt. Hinter den alten Mauern erwartet uns ein exklusives Dinner, das nur Scenic-Gästen vorbehalten ist. Der Tempel strahlt in warmem Licht. Die Schatten der uralten Steine tanzen über den Boden. Zwischen den Gängen ziehen traditionelle Tänzerinnen ihre Kreise.

In dem Moment wird einem bewusst: So etwas erlebt man nur einmal im Leben. Die Atmosphäre ist magisch. Das Essen ein Traum. Die Aufführung atemberaubend. Ein perfekter Abschluss für eine unvergessliche Reise.

Haben Sie auch Lust auf eine Mekong-Kreuzfahrt mit Scenic bekommen? Südostasien wartet darauf, Sie zu verzaubern. Lassen Sie sich von der Gastfreundschaft der Menschen, der reichen Kultur und der spirituellen Ausstrahlung dieser Region berühren – es lohnt sich! Unsere Reiseprofis beraten Sie gerne!

Ihre Tessa Angermann


Tessa Angermann
Autor des Beitrags:

Tessa Angermann

Online-Marketing-Manager

Die Welt ist ein Buch und wer nicht reist, sieht nur eine Seite davon.

Telefonat vereinbaren

Exklusiver Newsletter

Abonnieren Sie unseren Newsletter um regelmäßig einzigartige Reiseberichte und exklusive Luxus-Deals zu erhalten.

×